| DAMALS UND HEUTE |
Vor der Stadtbücherei gab es die Volksbücherei. Diese nahm am 1. April 1957 in einem Flur der Realschule Ratheim
ihre Arbeit auf: mit ehrenamtlichem Personal und einem stolzen Angebot von 322 Büchern!
Weitere räumliche Stationen in und um Hückelhoven waren in den folgenden Jahren verschiedene Schulen, ein Saal in
einer Gaststätte und ein ehemaliges Rathaus. Im Jahr 1971 löste die örtliche Zeche Sophia-Jacoba ihre
Werksbücherei auf und schenkte den Bestand der Volksbücherei, die davon einen großen Teil einarbeiten
konnte.
Am 6. Oktober 1987 öffnete die Stadtbücherei Hückelhoven im alten Rathaus der Stadt erstmalig ihre Pforten. Dem
ging die Entscheidung des Stadtrates voraus, in Hückelhoven eine fachlich geleitete Bibliothek der ersten Stufe zur
Deckung des Grundbedarfs und mit Zulassung zum Fernleihverkehr einzurichten. Der Buchbestand umfasste zu diesem Zeitpunkt die
etwa 7.500 Bände der bis dahin existierenden Volksbücherei.
Schließlich kam es dann 1992 zu dem zunächst umstrittenen Entschluss, die Stadtbücherei in das Gebäude
des Gymnasiums zu verlagern und dort mit der Lehrer- und der Schülerbücherei zu vereinigen. Die Neueröffnung
nach dem Umzug fand am 5. Juni 1993 statt, mit einer Auswahl von nun fast 20.000 Titeln auf ungefähr verdoppelter
Präsentationsfläche.
Entgegen einiger Befürchtungen und Voraussagen hat sich das Konzept einer Bücherei, sowohl für die Gesamtbev
ölkerung als auch für die speziellen Belange der Schüler des Gymnasiums und aller anderen Schulen vor Ort,
als erfolgreich erwiesen: die Zahlen an Besuchern, Neuanmeldungen, regelmäßigen Benutzern und Entleihungen sind
seit Bestehen jährlich gestiegen.
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1993

2007
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